Isolierglas

ISO-3-fach-Scheibe-auf-ISO

Wärmeschutzisolierglas

Wärmeschutzisoliergläser sind Gläser, die erheblich den Wärmeverlust (Heizenergie) verringern. Wird heute als Standardverglasung in neuen Fenstern eingesetzt. Wichtigster Kennwert ist der Ug-Wert (früher K-Wert), der den Wärmeverlust angibt und bei den aktuellen Produkten bei 1,1 W/m²K (Standard-Zweischeibenisolierglas), bzw. 0,5 W/m²K (Standard-Dreischeibenisolierglas) liegt.

Sonnenschutzisolierglas

Sonnenschutzisoliergläser sind Gläser, die die Aufheizung durch Sonneneinstrahlung reduzieren. Die spezielle Beschichtung trägt zur farbigen Fassadengestaltung bei. Farbneutrale Typen kommen bevorzugt zur Anwendung. Sonnenschutzisoliergläser erreichen ebenfalls gute Wärmedämmwerte. Entscheidend für die technische Bewertung ist das Verhältnis der Lichtdurchlässigkeit und der gesamten Energiedurchlässigkeit.

Schallschutzisolierglas

Schallschutzisoliergläser sind Gläser, die maßgeblich zur Lärmreduzierung in Wohnräumen eingesetzt werden. Durch Einsatz unterschiedlicher Glasdicken wird der Durchgang der Schallwellen vermindert. Je nach Lage sind unterschiedliche Schalldämmwerte empfehlenswert. Kenngröße für den Schallschutz ist der dB-Wert, der angibt, um wieviel der Geräuschpegel verringert wird. Eine Reduzierung um 10 dB wird vom menschlichen Ohr etwa als Halbierung der Lärmbelästigung empfunden.

Die oben aufgeführten Gläser lassen sich sowohl untereinander als auch mit den beschriebenen Sicherheitsgläsern kombinieren. 

Hinweise Isolierglas

Hinweis zu 3-fach-Isolierglas:

Aus der folgenden Tabelle können Sie den entsprechenden Ug-Wert in W/m²K für Ihr 3-fach-Wärmeschutzisolierglas entnehmen.

Wärmeschutzisolierglas (beschichtet) 3-fach (En ca. 0,03) [Standardbeschichtung]:
2 x   8 mm SZR   1,0 (Argon)   0,7 (Krypton)
2 x 10 mm SZR   0,8 (Argon)   0,6 (Krypton)
2 x 12 mm SZR   0,7 (Argon)   0,5 (Krypton)
2 x 14 mm SZR   0,6 (Argon)   0,5 (Krypton)
2 x 16 mm SZR   0,6 (Argon)   0,5 (Krypton)
2 x 18 mm SZR   0,5 (Argon)   0,5 (Krypton)

Wärmeschutzisolierglas (beschichtet) 3-fach ***(En ca. 0,01)*** [verbesserte Beschichtung]:
2 x   8 mm SZR   0,9 (Argon)   0,6 (Krypton)
2 x 10 mm SZR   0,8 (Argon)   0,5 (Krypton)
2 x 12 mm SZR   0,7 (Argon)   0,4 (Krypton)
2 x 14 mm SZR   0,6 (Argon)   0,4 (Krypton)
2 x 16 mm SZR   0,5 (Argon)   0,4 (Krypton)
2 x 18 mm SZR   0,5 (Argon)   0,5 (Krypton)

Bitte beachten Sie, dass das optische Erscheinungsbild bei 3-fach-Wärmeschutzisoliergläsern mit der verbesserten Beschichtung (En ca. 0,01) deutlich dunkler ist als bei solchen mit der Standardbeschichtung (En ca. 0,03).
Bei 3-fach-Isoliergläsern mit großen Scheibenzwischenräumen, einer hohen Gesamtstärke oder einem asymmetrischen Aufbau herrscht ein weitaus größeres Bruchrisiko durch erhöhte Klimalasten.
Bei Gläsern mit Scheibenzwischenräumen kleiner 12 mm können dauerhaft verbleibende Scheuerstellen und Berührpunkte im Scheibenzwischenraum an den Scheiben, vor allem den beschichteten, entstehen. Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.
Wir empfehlen grundsätzlich bei 3-fach-Wärmeschutzisolierglas die Mittelscheibe auf Grund der erhöhten thermischen Belastungen in ESG auszuführen.

Hinweis zu Abweichungen / verschiedenen Abstandhaltern etc.:

Bei Isoliergläsern von verschiedenen Herstellern oder Produktionsstellen können Farbabweichungen in An- und Durchsicht der Gläser auftreten, dies gilt verstärkt bei Isoliergläsern mit Beschichtung.
Auch werden verschiedene Abstandhalter verwendet, so dass es zu unterschiedlicher Optik im Randverbund kommen kann. Ebenso werden verschiedene Sprossen, Alarmspinnen etc. verwendet, wodurch es auch dort zu Abweichungen in der Optik kommen kann.
Diese Merkmale stellen keinen Reklamationsgrund dar.
Für Farb- und Typengleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.

Hinweis zu Isolierglas mit Alarmschleife/-spinne:

Alarmgläser werden vor Verlassen der Hütte grundsätzlich einer Funktionskontrolle unterzogen. Um Manipulationsfehler auszuschließen, muss jede Scheibe nach Eingang der Ware, vor und nach dem Verglasen auf einwandfreie Funktion durch Messung des elektrischen Widerstands geprüft werden. Spätere Reklamationen, z. B. wegen beschädigter Anschlüsse, können nicht anerkannt werden.
Bei Alarmgläsern von verschiedenen Herstellern oder Produktionsstellen oder bei Nachbestellungen können Unterschiede in Art und Ausführung der Alarmdrähte und der Steckverbindung auftreten. So kann es zu einer unterschiedlichen Optik kommen. Diese Merkmale stellen keinen Reklamationsgrund dar. Für eine Gleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.
Verlängerungskabel müssen zusätzlich bestellt werden.
Bitte beachten Sie die besonderen Richtlinien für dieses Produkt.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur „Bauglas“ fertigen, kein „Fahrzeugglas“. Ob „normale“ ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu Ausschnitten in Isoliergläsern und ESG:

Bitte beachten Sie, dass bei Ausschnitten in Isoliergläsern der Mindestabstand vom Ausschnittsrand zur Außenkante der Glasscheibe abhängig von der verwendeten Glasdicke 50 – 100 mm beträgt. In Sonderfällen bedarf es einer Abstimmung mit dem Lieferanten.
Zudem beträgt der kleinstmögliche Durchmesser für einen Ausschnitt 100 mm.
Eine Fertigung des Isolierglases ist zwingend in 2x ESG notwendig.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können gelegentlich leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt im Einzelfall zu einer geringfügigen Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu beheizbaren Gläsern:

Beheizbare Gläser werden vor Verlassen der Hütte grundsätzlich einer Funktionskontrolle unterzogen. Um Manipulationsfehler auszuschließen, muss auf jeden Fall nach Eingang der Ware, vor und nach dem Verglasen jede Scheibe auf die Funktion durch Messung des elektrischen Widerstands geprüft werden. Spätere Reklamationen, z. B. wegen beschädigter Anschlüsse, können nicht anerkannt werden.
Bitte beachten Sie die besonderen Richtlinien für dieses Produkt.

Hinweis zu Blei- und Messingverglasungen in Isolierglas:

Die Blei-, bzw. Messingverglasungen oder Ziergitter, besonders wenn es sich um farbige handelt, können sich bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Teilbeschattung, etwa durch Schlagschattenbildung, ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr, besonders bei Wärmeschutzisolierglas. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie! Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht!
Bitte beachten Sie, dass Isolierglasscheiben mit einer Blei- oder Messingverglasung oder einem Ziergitter ohne eine Gasfüllung gefertigt werden. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.
Für Isoliergläser mit Blei-, Messingverglasungen oder Ziergittern im SZR gelten die üblichen Prüfzeugnisse nicht!

Das Bruch-, bzw. Beschädigungsrisko bei kundeneigenen Gläsern, bzw. Gegenständen, wie Sprossen oder Bleiverglasungen, geht zu Lasten des Kunden, eine Ver- und Bearbeitung erfolgt ohne Garantie! Die Gläser, bzw. Gegenstände müssen uns gesäubert zur Verfügung gestellt werden, eine Reinigung wird nicht durchgeführt. Kratzer und Verschmutzungen stellen keinen Reklamationsgrund dar.

Hinweis zu Isolierglas mit Chromspiegel und ESG:

Es handelt sich um einen Chromspiegel mit Spionspiegeleffekt. Voraussetzung für das Auftreten dieses Spionspiegeleffekts sind unterschiedliche Lichtverhältnisse zwischen zwei Räumen. Optimal ist dabei ein Verhältnis von 1:8. Konkret bedeutet dies, dass der Effekt am größten ist, wenn es in einem Raum achtmal dunkler als im angrenzenden Nebenraum ist. Wenn die Chrombeschichtung (etwas bräunlichere Ansicht) auf der Seite des helleren Raumes (im SZR) liegt, kann man dann aus dem dunkleren in den helleren Raum schauen, ohne selbst gesehen zu werden. Die starke Reflexion der Chrombeschichtung sorgt dafür, dass man im helleren Raum lediglich sein Spiegelbild sieht. Werden allerdings gleiche Lichtverhältnisse zwischen den Räumen geschaffen, ist eine Durchsicht von beiden Seiten gut möglich. Dies gilt es zu beachten.
(Lichtreflexion: ca. 58% (+/- 3%); Lichtdurchlässigkeit: ca. 3-4%)

Bei Isoliergläsern mit Chromspiegel können deutlich sichtbare optische Verzerrungen auftreten (konvex oder konkav), die auf klimatische Einwirkungen zurückzuführen sind.
Auch Mehrfachspiegelungen können unterschiedlich stark an Oberflächen von Glas auftreten. Verstärkt können diese Spiegelbilder erkennbar sein, wenn z. B. der Hintergrund der Verglasung dunkel ist. Diese Erscheinung ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit.
Bei einem Glasaufbau mit Chromspiegel erscheinen übliche kleinste Veränderungen wesentlich offensichtlicher und auch größer als bei vergleichbaren Glasaufbauten ohne Chromspiegel. Durch die Produkteigenschaften können kleine, helle Beschichtungspunkte durch optische Interferenzen sichtbar hervorgehoben werden. Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.
Produktions- und materialbedingte Erscheinungen wie Interferenzbildungen, Doppelscheibeneffekte, Mehrfachspiegelungen, Reflektionsverzerrungen und Anisotropien sind technisch nicht vermeidbar.
Zudem können sich farbig beschichtete Gläser bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Schlagschattenbildung ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie! Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht!
Aus diesem Grund muss bei Isoliergläsern mit Chromspiegel der Chromspiegel grundsätzlich als ESG ausgeführt werden, um das Risiko von Hitzesprüngen etc. zu verringern.
Aus produktionstechnischen Gründen ist bei Nachbestellungen von Isoliergläsern mit Chromspiegel eine absolute Farbgleichheit in An- und Durchsicht der Gläser nicht immer gewährleistet!
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.
Dies alles sind keine Reklamationsgründe.
Bei Isoliergläsern mit Chromspiegel gelten die sonst üblichen Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Isolierglas nicht.

Verstärkt bei ESG Chromspiegel kann es durch den typischen Herstellungsprozess zu ESG zu Verzerrungen im Reflexionsbild der Beschichtung kommen. Insbesondere bei der Verglasung von mehreren ESG Chromspiegel-Scheiben nebeneinander ist ein homogenes Erscheinungsbild nicht immer sicherzustellen. Kleine, der Toleranz entsprechende Beschichtungspunkte werden durch optische Interferenzen sichtbar hervorgehoben. Da es sich um eine Spezialbeschichtung handelt, liegen die Kriterien bzgl. Fehlstellen höher als bei beispielsweise Floatglas. Flecken, Punktfehler, Kratzer etc. sind, sofern sie nicht gehäuft auftreten, zulässig. Insbesondere bei einer Innenanwendung mit Durchsicht kann keine Fehlerfreiheit gewährleistet werden. Dies sind keine Reklamationsgründe.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur „Bauglas“ fertigen, kein „Fahrzeugglas“. Ob „normale“ ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu Farbabweichungen bei Nachbestellungen:

Bei Nachbestellungen von, vor allem beschichteten, Isoliergläsern kann es zu Farbabweichungen in An- und Durchsicht der Gläser, sowie beim Abstandhalter, den Sprossen etc. kommen. Diese sind technisch bedingt und stellen somit keinen Reklamationsgrund dar.
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.

Hinweis zu Farbabweichungen bei untersch. Besch.-Pos.:

Bei Wärmeschutzisoliergläsern mit unterschiedlichen Beschichtungspositionen (bspw. einmal auf der äußeren Scheibe im SZR (Pos. 2) und einmal auf der inneren Scheibe im SZR (Pos. 3)), in Folge von technischen oder kosteneinsparenden Gründen, kann es zu Farbabweichungen und einem abweichenden optischen Erscheinungsbild in An- und Durchsicht der Gläser kommen.
Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.
Technische Gründe können bspw. die Verwendung von Ornamentgläsern, welche nicht beschichtbar sind, oder Sicherheitseigenschaften, welche einen vorgegeben Aufbau erfordern (Überkopfverglasungen, absturzsichernde Verglasungen, Türen und sonstige Sonderanwendungen), sein. Der Kostenaspekt entscheidet dann häufig, welche Scheibe beschichtet wird und ist damit zu erklären, dass die Beschichtung von unterschiedlichen Gläsern auch unterschiedliche Kosten verursacht. Floatglas ist günstiger zu beschichten als VSG, und dieses wiederum günstiger als ESG.

Hinweis zu Farbabweichungen bei untersch. besch. Gläsern:

Bei Wärmeschutzisoliergläsern mit unterschiedlichen beschichteten Gläsern (bspw. einmal Floatglas 4 mm und einmal Floatglas 6 mm) kann es zu Farbabweichungen und einem abweichenden optischen Erscheinungsbild in An- und Durchsicht der Gläser kommen.
Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.

Hinweis zu farbigen Gläsern und Draht(ornament)gläsern:

Farbige Gläser, Draht- und Drahtornamentgläser können sich bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Teilbeschattung, etwa durch Schlagschattenbildung, ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr, besonders bei Wärmeschutzisolierglas. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie. Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht.

Hinweis zu geringen SZRs:

Bei Gläsern mit Scheibenzwischenräumen kleiner 12 mm können dauerhaft verbleibende Scheuerstellen und Berührpunkte im Scheibenzwischenraum an den Scheiben, vor allem den beschichteten, entstehen. Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Hinweis zu gewölbtem Isolierglas:

Für Isolierglas, hergestellt aus gewölbtem oder gebogenem Glas, besteht erhöhte Spannungsbruchgefahr, besonders bei Wärmeschutzglas. Es entfällt deshalb jegliche Garantie!
Bitte beachten Sie zudem, dass die Fertigung ohne eine Gasfüllung erfolgt. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.
Wenn eine bestimmte Wölbungsstichhöhe gewünscht ist, geben Sie diese bitte bei der Bestellung an. Die Wölbungsstichhöhe wird von der Unter- bis zur Oberseite des gewölbten Glases gemessen. Wir weisen darauf hin, dass die von uns bestätigte Wölbungsstichhöhe ein ungefähres Maß darstellt, da es aus produktionstechnischen Gründen zu Abweichungen kommen kann. Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Hinweis zu goldbedampftem Isolierglas:

Bei den hier aufgeführten goldbedampften Isoliergläsern achtet die Industrie genauestens auf eventuell auftretenden Bruch. Die Gläser sind vom Lieferwerk nur 2 Arbeitstage gegen Bruch versichert. Das heißt, die Ware werden wir einen Tag nach Ankunft bei uns – nach Abstimmung – bei Ihnen anliefern. Die Gläser müssen dann von Ihnen binnen dieses Tages genauestens auf Bruch kontrolliert werden. Eventuell aufgetretener Bruch muss uns sofort ohne Verzögerung schriftlich mitgeteilt werden, zur Weiterleitung an unseren Vorlieferanten. Spätere Reklamationen werden von diesem und somit auch von uns nicht mehr anerkannt!

Bei beschichteten Isoliergläsern können deutlich sichtbare optische Verzerrungen auftreten (konvex oder konkav), die auf klimatische Einwirkungen zurückzuführen sind.
Auch Mehrfachspiegelungen können unterschiedlich stark an Oberflächen von Glas auftreten. Verstärkt können diese Spiegelbilder erkennbar sein, wenn z. B. der Hintergrund der Verglasung dunkel ist. Diese Erscheinung ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit.
Produktions- und materialbedingte Erscheinungen wie Interferenzbildungen, Doppelscheibeneffekte, Mehrfachspiegelungen, Reflektionsverzerrungen und Anisotropien sind technisch nicht vermeidbar.
Dies gilt vor allem für Isolierglasscheiben mit einer goldbedampften Beschichtung.
Zudem können sich farbig beschichtete Gläser bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Schlagschattenbildung ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie! Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht!
Wir empfehlen grundsätzlich bei goldbedampftem Isolierglas auf Grund der erhöhten Spannungsbruchgefahr die beschichtete Scheibe in Einfachsicherheitsglas (ESG) auszuführen.
Aus produktionstechnischen Gründen ist bei Nachbestellungen von goldbedampften Isoliergläsern eine absolute Farbgleichheit in An- und Durchsicht der Gläser nicht immer gewährleistet!
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.
Dies alles sind keine Reklamationsgründe.
Bei goldbedampften Isoliergläsern gelten die sonst üblichen Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Isolierglas nicht.

Hinweis zu Isolierglas mit Großbutze:

Für Isolierglas, hergestellt aus gewölbtem oder gebogenem Glas, besteht erhöhte Spannungsbruchgefahr, besonders bei Wärmeschutzglas. Es entfällt deshalb jegliche Garantie!
Bitte beachten Sie zudem, dass die Fertigung ohne eine Gasfüllung erfolgt. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.
Wenn eine bestimmte Wölbungsstichhöhe gewünscht ist, geben Sie diese bitte bei der Bestellung an. Die Wölbungsstichhöhe wird von der Unter- bis zur Oberseite des gewölbten Glases gemessen. Wir weisen darauf hin, dass die von uns bestätigte Wölbungsstichhöhe ein ungefähres Maß darstellt, da es aus produktionstechnischen Gründen zu Abweichungen kommen kann. Dies stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Verstärkt bei einer Ausführung mit Bleiauflage kann sich das Isolierglas bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Teilbeschattung, etwa durch Schlagschattenbildung, ungleichmäßig aufheizen. Es besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr, besonders bei Wärmeschutzisolierglas. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie! Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht!
Für Isoliergläser mit Bleiauflage im SZR gelten die üblichen Prüfzeugnisse nicht!

Bei der Verglasung von Großbutzen ist unbedingt darauf zu achten, dass kein Druck auf die unebene Scheibenkante ausgeübt wird. Dies führt unweigerlich, aufgrund der unterschiedlich starken mechanischen Belastung, zu Spannungsrissen. Reklamationen diesbezüglich werden nicht anerkannt.

Grundlegende Hinweise zu Isolierglas:

Wenn ein Teil der Isolierglasscheibe der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, während ein anderer Teil im Schatten liegt, erzeugt dies eine erhöhte thermische Belastung für das Glas. Solche teilbeschatteten Gläser werden ungleichmäßig erwärmt, was zu Spannungen innerhalb des Glases führt, infolgedessen es zu Glasbruch kommen kann. Dies gilt vor allem für beschichtete und farbige Isoliergläser, sowie für solche mit Draht- und Drahtornamentglas.
Ist bereits vor der Ausführung einer Verglasung bekannt, dass durch Teilbeschattung starke thermische Belastungen der vorgesehenen Gläser erzeugt werden, so empfehlen wir zur Herabsetzung des Bruchrisikos im Einzelfall die Verwendung von Einscheibensicherheitsglas (ESG) zu prüfen.
Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass, wenn möglich, die Gläser, die direkt besonnt werden, schattenfrei gehalten oder ganz beschattet werden. Außerdem ist eine ausreichende, unbehinderte Hinterlüftung raumseitig sicherzustellen. Wärmestau in Folge unzureichender Hinterlüftung kann die Isolierglasscheiben, genauso wie Teilbeschattung, im Randbereich thermisch aufladen und es kann zu Glasbruch kommen.
Dasselbe gilt für das nachträgliche Aufbringen von Folien und Farben.
Reklamtionen diesbezüglich sind ausgeschlossen.

Zwischen Heizkörpern und dahinter liegenden Isoliergläsern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 30 cm einzuhalten. Bei Verwendung von Einscheibensicherheitsglas (ESG) als innere Scheibe des Isolierglases kann der Mindestabstand auf 15 cm reduziert werden.
Wir empfehlen darauf zu achten, dass Heizkörper und und Isolierglas im Breitenmaß übereinstimmen, weil dies zu einer gleichmäßigeren Aufheizung des Glases führt.
Sollen die vorgenannten Abstände unterschritten werden, so muss ein Strahlenschutz installiert werden.
Glasbruch infolge einer Nichtbeachtung dieser Hinweise stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Hinweis zu Heizkörpern vor Glas:

Zwischen Heizkörpern und dahinter liegenden Isoliergläsern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 30 cm einzuhalten. Bei Verwendung von Einscheibensicherheitsglas (ESG) als innere Scheibe des Isolierglases kann der Mindestabstand auf 15 cm reduziert werden.
Wir empfehlen darauf zu achten, dass Heizkörper und und Isolierglas im Breitenmaß übereinstimmen, weil dies zu einer gleichmäßigeren Aufheizung des Glases führt.
Sollen die vorgenannten Abstände unterschritten werden, so muss ein Strahlenschutz installiert werden.
Glasbruch infolge einer Nichtbeachtung dieser Hinweise stellt keinen Reklamationsgrund dar.

Hinweis zu hitzebeanspruchtem Isolierglas:

Da es sich um eine hitzbeanspruchte Verglasung handelt und wir die Beständigkeit des Randverbundes, bzw. der Versiegelung nicht garantieren können, entfällt für die Fertigung jeglicher Garantieanspruch! Ebenso verhält es sich bei evtl. Glasbruch oder Veränderungen in der Beschaffenheit des Glases durch die erhöhten Hitzewerte und die erhöhte thermische Belastung.
Eine Ausführung ist zwingend mit UV-beständigem Randverbund und in Einfachsicherheitsglas (ESG) erforderlich.

Bei Isolierglasscheiben mit einem UV-beständigen Randverbund ist darauf zu achten, dass nur abgestimmte Silikone eingesetzt werden. Diese nennen wir Ihnen auf Anfrage gerne.
Die Verglasungsrichtlinien sind einzuhalten. Für nicht sachgemäße Anwendung übernehmen wir keine Haftung.
Bitte beachten Sie, dass ein UV-beständiger Randverbund eine erhöhte Gasdurchlässigkeit besitzt, woraus folgt, dass Isolierglasscheiben mit einem solchen Randverbund ohne eine Gasfüllung gefertigt werden. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können gelegentlich leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt im Einzelfall zu einer geringfügigen Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu Infrastop-Sonnenschutzisoliergläsern:

Bei den hier aufgeführten Infrastop-Sonnenschutzisoliergläsern achtet die Industrie genauestens auf eventuell auftretenden Bruch. Die Gläser sind vom Lieferwerk nur 2 Arbeitstage gegen Bruch versichert. Das heißt, die Ware werden wir einen Tag nach Ankunft bei uns – nach Abstimmung – bei Ihnen anliefern. Die Gläser müssen dann von Ihnen binnen dieses Tages genauestens auf Bruch kontrolliert werden. Eventuell aufgetretener Bruch muss uns sofort ohne Verzögerung schriftlich mitgeteilt werden, zur Weiterleitung an unseren Vorlieferanten. Spätere Reklamationen werden von diesem und somit auch von uns nicht mehr anerkannt!

Bei beschichteten Isoliergläsern können deutlich sichtbare optische Verzerrungen auftreten (konvex oder konkav), die auf klimatische Einwirkungen zurückzuführen sind. Auch Mehrfachspiegelungen können unterschiedlich stark an Oberflächen von Glas auftreten. Verstärkt können diese Spiegelbilder erkennbar sein, wenn z. B. der Hintergrund der Verglasung dunkel ist. Diese Erscheinung ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Produktions- und materialbedingte Erscheinungen wie Interferenzbildungen, Doppelscheibeneffekte, Mehrfachspiegelungen, Reflektionsverzerrungen und Anisotropien sind technisch nicht vermeidbar.
Dies gilt vor allem für Isolierglasscheiben mit einer Sonnenschutzbeschichtung.

Zudem können sich farbig beschichtete Gläser bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Schlagschattenbildung ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie! Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht!
Wir empfehlen grundsätzlich bei farbigem Sonnenschutzisolierglas auf Grund der erhöhten Spannungsbruchgefahr die farbig sonnenschutzbeschichtete Scheibe in Einfachsicherheitsglas (ESG) auszuführen.

Aus produktionstechnischen Gründen ist bei Nachbestellungen von Sonnenschutzisoliergläsern eine absolute Farbgleichheit in An- und Durchsicht der Gläser nicht immer gewährleistet!
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.
Dies alles sind keine Reklamationsgründe.
Bei Sonnenschutzisoliergläsern gelten die sonst üblichen Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Isolierglas nicht.

Bitte beachten Sie außerdem, dass vor einer Bestellung evtl. eine Bemusterung des Sonnenschutzisolierglases erforderlich ist. Wir haben viele Musterscheiben von unterschiedlichsten Sonnenschutzisoliergläsern auf Lager, andere verfügbare Sondertypen oder -aufbauten können wir bestellen. Abhängig vom Typ und Aufbau des Sonnenschutzisolierglases berechnen wir für eine Musterscheibe einen entsprechenden Betrag, welchen wir Ihnen auf Anfrage gerne nennen.

Hinweis zu Infrastop-Gläsern außerhalb des Lieferprogramms:

Das von Ihnen gewünschte Infrastop-Sonnenschutzisolierglas gehört nicht mehr zum offiziellen Lieferprogramm. Die Rezeptur ist allerdings noch vorhanden, wodurch Ersatzscheiben mit dieser Beschichtung noch geliefert werden können. Die technischen Werte sind jedoch nicht nach der Europäischen Norm (EN) geprüft. Wir können Ihnen nur die technischen Werte gem. alter Norm bestätigen.

Bei den hier aufgeführten Infrastop-Sonnenschutzisoliergläsern achtet die Industrie genauestens auf eventuell auftretenden Bruch. Die Gläser sind vom Lieferwerk nur 2 Arbeitstage gegen Bruch versichert. Das heißt, die Ware werden wir einen Tag nach Ankunft bei uns – nach Abstimmung – bei Ihnen anliefern. Die Gläser müssen dann von Ihnen binnen dieses Tages genauestens auf Bruch kontrolliert werden. Eventuell aufgetretener Bruch muss uns sofort ohne Verzögerung schriftlich mitgeteilt werden, zur Weiterleitung an unseren Vorlieferanten. Spätere Reklamationen werden von diesem und somit auch von uns nicht mehr anerkannt!

Bei beschichteten Isoliergläsern können deutlich sichtbare optische Verzerrungen auftreten (konvex oder konkav), die auf klimatische Einwirkungen zurückzuführen sind. Auch Mehrfachspiegelungen können unterschiedlich stark an Oberflächen von Glas auftreten. Verstärkt können diese Spiegelbilder erkennbar sein, wenn z. B. der Hintergrund der Verglasung dunkel ist. Diese Erscheinung ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit. Produktions- und materialbedingte Erscheinungen wie Interferenzbildungen, Doppelscheibeneffekte, Mehrfachspiegelungen, Reflektionsverzerrungen und Anisotropien sind technisch nicht vermeidbar.
Dies gilt vor allem für Isolierglasscheiben mit einer Sonnenschutzbeschichtung.

Zudem können sich farbig beschichtete Gläser bei Sonneneinstrahlung, speziell bei Schlagschattenbildung ungleichmäßig aufheizen. Im Verbund mit Isolierglas besteht deshalb erhöhte Spannungsbruchgefahr. Die Fertigung erfolgt daher ohne Garantie! Dem Endverbraucher gegenüber besteht Hinweispflicht!
Wir empfehlen grundsätzlich bei farbigem Sonnenschutzisolierglas auf Grund der erhöhten Spannungsbruchgefahr die farbig sonnenschutzbeschichtete Scheibe in Einfachsicherheitsglas (ESG) auszuführen.

Aus produktionstechnischen Gründen ist bei Nachbestellungen von Sonnenschutzisoliergläsern eine absolute Farbgleichheit in An- und Durchsicht der Gläser nicht immer gewährleistet!
Für Farbgleichheit in der Fassade übernehmen wir somit keine Gewährleistung.
Dies alles sind keine Reklamationsgründe.
Bei Sonnenschutzisoliergläsern gelten die sonst üblichen Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Isolierglas nicht.

Bitte beachten Sie außerdem, dass vor einer Bestellung evtl. eine Bemusterung des Sonnenschutzisolierglases erforderlich ist. Wir haben viele Musterscheiben von unterschiedlichsten Sonnenschutzisoliergläsern auf Lager, andere verfügbare Sondertypen oder -aufbauten können wir bestellen. Abhängig vom Typ und Aufbau des Sonnenschutzisolierglases berechnen wir für eine Musterscheibe einen entsprechenden Betrag, welchen wir Ihnen auf Anfrage gerne nennen.

Hinweis zu kombinierten SZRs:

Bitte beachten Sie, dass kombinierte SZRs, Verbindungen zweier SZRs zu einem großen, eine Sonderanfertigung im Einzelfall sind. Es entfällt in diesem Fall die Garantie. Im Laufe der Zeit können Verfärbungen etc. an der Verbindungsstelle der beiden SZRs entstehen. Dies ist kein Reklamationsgrund.

Hinweis zu Lamellen im SZR:

Lamellen im SZR können zu Klappergeräuschen führen. Dies ist konstruktionsbedingt und kein Reklamationsgrund.
Bei großen Scheiben können sich Lamellen durch entstehende Schwingungen verschieben, bzw. lösen. Die Lamellen können die Scheibenoberfläche berühren und damit dauerhafte Beschädigungen einer Beschichtung im SZR bewirken.
Durch Lamellen im SZR können sich Ug-Wert und Schallschutzwert evtl. verschlechtern.
Ggf. erfolgt bei großen Scheiben die Fertigung ohne Garantie. Dem Endverbraucher gegenüber besteht dann Hinweispflicht.
Beachten Sie auch die Glasrichtlinien und separaten Hinweise. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Hinweis zu Maßtoleranzen von Isolierglas:

Bitte beachten Sie, dass bei Isolierglas verschiedene Maßtoleranzen gelten. Genaue Angaben dazu entnehmen Sie bitte DIN EN 1279, Teil 1, „Glas im Bauwesen – Mehrscheiben-Isolierglas – Allgemeines und Maßtoleranzen“.

Hinweis zu Phonstop mit eingeschränktem Prüfzeugnis:

Die Phonstop-Typen wurden mit einem Aufbau ohne Sandstrahlmattierung, TGI-Abstandhalter und Sprossen geprüft. Da in dem von Ihnen angefragten, bzw. bestellten Aufbau allerdings eine Sandstrahlmattierung, ein TGI-Abstandhalter oder Sprossen enthalten sind, ist der original geprüfte Aufbau nicht gegeben. Das Prüfzeugnis gilt grundsätzlich dennoch, allerdings unter Vorbehalt und entsprechendem Hinweis auf evtl. mögliche Abweichungen der Werte durch einen abweichenden Aufbau.

Hinweis zum Randverbund:

Die Auswahl und der Gebrauch von Dichtmitteln und anderen Befestigungsmaterialien als auch für die Auswahl der Haltevorrichtung und deren Einbau ist der Weiterverarbeiter verantwortlich. Für eventuelle Schäden können wir nicht verantwortlich gemacht werden, eine Übernahme von Folgekosten lehnen wir ab. Bei geneigten Verglasungen, wie z. B. bei Dachverglasungen, verschlechtert sich der Ug-Wert aus physikalischen Gründen.

Hinweis zu Saunaverglasungen:

Da es sich um eine Saunaverglasung handelt und wir die Beständigkeit des Randverbundes, bzw. der Versiegelung nicht garantieren können, entfällt für die Fertigung jeglicher Garantieanspruch! Ebenso verhält es sich bei evtl. Glasbruch oder Veränderungen in der Beschaffenheit des Glases durch die erhöhten Hitzewerte und die erhöhte thermische Belastung.
Eine Ausführung ist zwingend mit UV-beständigem Randverbund und in Einfachsicherheitsglas (ESG) erforderlich.

Bei Isolierglasscheiben mit einem UV-beständigen Randverbund ist darauf zu achten, dass nur abgestimmte Silikone eingesetzt werden. Diese nennen wir Ihnen auf Anfrage gerne.
Die Verglasungsrichtlinien sind einzuhalten. Für nicht sachgemäße Anwendung übernehmen wir keine Haftung.
Bitte beachten Sie, dass ein UV-beständiger Randverbund eine erhöhte Gasdurchlässigkeit besitzt, woraus folgt, dass Isolierglasscheiben mit einem solchen Randverbund ohne eine Gasfüllung gefertigt werden. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.

Da ESG / TVG während des Vorspannprozesses im Ofen auf Rollen liegt, können leichte Oberflächenveränderungen auftreten. Die Welligkeit (in Fachkreisen „roller waves“ genannt) ist physikalisch bedingt nicht immer vermeidbar und führt zu einer Beeinträchtigung des Reflexionsbildes. Bedingt durch diesen thermischen Vorspannprozess kann auch eine chemische und mechanische Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit wie Pünktchenbildung („roller pick-up“ genannt) und Rollenabdrücke auftreten.
Mit zunehmender Glasdicke (> 12 mm) können diverse Merkmale, wie oben beschrieben, deutlich zunehmen, dies ist produktionsbedingt und nicht zu vermeiden und stellt damit keinen Reklamationsgrund dar.
Des weiteren möchten wir Sie auf Irisationserscheinungen (Anisotropien) hinweisen. ESG / TVG wird durch einen speziellen thermischen Prozess vorgespannt. Dieser Herstellprozess erzeugt Spannungszonen im Glas, die unter polarisiertem Licht zu Doppelbrechungen führen. Bei Betrachtung des Glases unter bestimmten Lichtverhältnissen können Polarisationsfelder sichtbar werden, die sich als Muster bemerkbar machen. Dieser Effekt ist für ESG / TVG charakteristisch und physikalisch bedingt. Das natürliche Tageslicht enthält je nach Wetter oder Tageszeit einen mehr oder weniger hohen Anteil polarisierten Lichts.
Außerdem kann es durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse zu Spontansprüngen kommen. Durch einen Heisslagerungstest kann dieses Risiko reduziert werden, aber ein nicht vermeidbares Restrisiko verbleibt. Sollte Glasbruch entstehen, so stellt dies keinen Reklamationsgrund dar. Eine Übernahme von Folgekosten ist ausgeschlossen.
Die Beurteilung der visuellen Qualität dieser Gläser erfolgt aus mindestens 3 m Entfernung und einer Betrachtungsweise von 90° zur Oberfläche. Fehler, die aus dieser
Entfernung nicht erkennbar sind, werden nicht bewertet.
Bitte beachten Sie außderdem, dass wir Ihnen kein ESG mit Auto-, Schiffs- oder sonstiger Verkehrszulassung anbieten können, da unsere Lieferanten nur „Bauglas“ fertigen, kein „Fahrzeugglas“. Ob „normale“ ESG-Scheiben nach EN 12150 im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, ist uns nicht bekannt. Ein solcher Einsatz kann also nur auf Ihr eigenes Risiko erfolgen.
Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen und Ihren Kunden mitzuteilen.
Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu Schwimmbadverglasungen:

Bitte beachten Sie, dass die Richtlinien für Schwimmbadverglasungen unbedingt einzuhalten sind.

Hinweis zu Sprossen im SZR:

Sprossen im SZR können zu Klappergeräuschen führen. Dies ist konstruktionsbedingt und kein Reklamationsgrund.
Bei großen Scheiben können sich Sprossen durch entstehende Schwingungen verschieben, bzw. lösen. Die Sprossen können die Scheibenoberfläche berühren und damit dauerhafte Beschädigungen einer Beschichtung im SZR bewirken.
Durch Sprossen im SZR können sich Ug-Wert und Schallschutzwert evtl. verschlechtern.
Je nach Größe der Scheiben werden auf den Sprossen transparente Noppen oder farbliche Filzpunkte vom Hersteller aufgeklebt.
Ggf. erfolgt bei großen Scheiben die Fertigung ohne Garantie. Dem Endverbraucher gegenüber besteht dann Hinweispflicht.
Bei einer symetrischen Sprossenverteilung wird standardmäßig bei der Sprosseneinteilung von Lieferantenseite der Randeinstand der Isolierglasscheibe (je Seite ca. 11 mm) berücksichtigt, sodass im lichten Teil (Durchsichtsteil) eine gleichmäßige Aufteilung der Felder entsteht. Die gesamte Scheibe mit Randeinstand betrachtet, ergibt sich somit folglich eine ungleichmäßige Aufteilung. Wenn dies nicht gewünscht wird, muss Ihre Bestellung einen ausdrücklichen Hinweis, wie z. B. „Sprossenvermaßung ohne Berücksichtigung des Randeinstandes vornehmen“ oder eine vermaßte Skizze enthalten! Bei Beilage einer Skizze werden die dort angegebenen Maße übernommen.
Bei innenliegenden Kastenprofilsprossen, auch Wiener Sprossen genannt, beträgt der geringste SZR 12 mm, bei Dekorprofilsprossen 14 mm.
Beachten Sie auch die Glasrichtlinien. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Hinweis zu Stufen-Isoliergläsern (u. UV-best. Randverbund):

Die überstehende Kante entspricht standardmäßig, wenn nicht anders bestellt, der Schnittkante, d. h. Flinsen, Unter-, Oberbrüche und sonstige Kantenbeschädigungen stellen keinen Reklamationsgrund dar. Optische Beeinträchtigungen im Bereich der Stufe sind produktionsbedingt und daher ebenso kein Reklamationsgrund.
Bei einer geschwärzten Stufeninnenseite kommt eine Silikonbeschichtung zum Einsatz. Verbleibende Blasen sind nicht zu vermeiden und kein Reklamationsgrund. Eine silikonisierte Stufe ist nicht als Ansichtsfläche geeignet.

Kommt UV-beständiger Randverbund zum Einsatz, ist darauf zu achten, dass nur abgestimmte Silikone eingesetzt werden. Diese nennen wir Ihnen auf Anfrage gerne.
Die Verglasungsrichtlinien sind einzuhalten. Für nicht sachgemäße Anwendung übernehmen wir keine Haftung.
Bitte beachten Sie, dass ein UV-beständiger Randverbund eine erhöhte Gasdurchlässigkeit besitzt, woraus folgt, dass Isolierglasscheiben mit einem solchen Randverbund ohne eine Gasfüllung gefertigt werden. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.

Bei geneigten, bzw. waagerechten Verglasungen, sogenannten Schrägverglasungen, wie z. B. Dachverglasungen, verschlechtert sich der Ug-Wert aus physikalischen Gründen. Die Verschlechterung ist abhängig vom Einbauwinkel und kann bis zu ca. 0,6 W/m²K betragen.

Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu Stufenisolierglas mit besch. langer Scheibe:

Bitte beachten Sie, dass die Stufenisolierglasscheiben Ihrem Wunsch entsprechend mit dem identischen Aufbau des Vorauftrages, bzw. der Voraufträge, gefertigt werden. Das heißt, dass die mit der Wärmeschutzbeschichtung versehene Scheibe die längere Scheibe ist und übersteht. Heutige Isolierglasscheiben werden aus technischen Gründen so nicht mehr gefertigt. Aus diesem Grund entfällt die Garantie für diese Scheiben.
Die Wärmeschutzbeschichtung des überstehenden Teils kann sich zudem verfärben und anlaufen. Dies ist kein Reklamationsgrund.

Hinweis zum TGI-Abstandhalter:

Der TGI-Abstandhalter ist ein thermisch verbesserter Abstandhalter, der bei Wärmeschutzisoliergläsern in eingebautem Zustand eine Verbesserung der Wärmedämmung und eine Reduzierung der Kondensatbildung am Randbereich bewirkt. Durch die verbesserte Isolierleistung des Abstandhalters kann sich weniger Tauwasser am innenseitigen Randbereich absetzen und dies beugt so Schimmelbildung, Farbveränderung und Wasserflecken am Fensterrahmen vor.
Der Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters, welcher in Abhängigkeit von Verglasung (-> Ug-Wert), Rahmen (-> Uf-Wert) und Abstandhalter (-> Psi-Wert) steht und Uw-Wert genannt wird, verbessert sich bei Verwendung eines thermisch verbesserten Abstandhalters um ca. 0,1 W/m²K.
Nähere technische Informationen zum TGI-Abstandhalter finden Sie zudem im Internet unter „www.glassinsulation.de“.

Hinweis zu Absturzsicherung nach TRAV:

In Anlehnung an das Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugniss P-2015-3097, für Absturzsicherung nach der Technischen Regel für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV), Geltungsbereich Kategorie A, C2 und C3.
Der Glasaufbau ist dabei von der auf die Einbausituation zutreffenden Kategorie der absturzsichernden Verglasung abhängig, welche uns nicht bekannt ist. Deshalb ist der von uns gewählte Glasaufbau von Ihnen auf Richtigkeit zu überprüfen.
Das Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugniss P-2015-3097, für Absturzsicherung nach der Technischen Regel für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV), Geltungsbereich Kategorie A, C2 und C3, senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

Hinweis zu Absturzsicherung nach TRAV:

In Anlehnung an die Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse P-2015-3007 und P-2015-3037 der Pilkington Deutschland AG, für Absturzsicherung nach der Technischen Regel für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV), Geltungsbereich Kategorie A, C2 und C3.
Der Glasaufbau ist dabei von der auf die Einbausituation zutreffenden Kategorie der absturzsichernden Verglasung abhängig, welche uns nicht bekannt ist. Deshalb ist der von uns gewählte Glasaufbau von Ihnen auf Richtigkeit zu überprüfen.
Die Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse P-2015-3007 und P-2015-3037 der Pilkington Deutschland AG, für Absturzsicherung nach der Technischen Regel für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV), Geltungsbereich Kategorie A, C2 und C3, sind auch auf unserer Homepage unter „Downloads“ einzusehen.

Hinweis zu Teilbeschattung und Hinterlüftung:

Wenn ein Teil der Isolierglasscheibe der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, während ein anderer Teil im Schatten liegt, erzeugt dies eine erhöhte thermische Belastung für das Glas. Solche teilbeschatteten Gläser werden ungleichmäßig erwärmt, was zu Spannungen innerhalb des Glases führt, infolgedessen es zu Glasbruch kommen kann. Dies gilt vor allem für beschichtete und farbige Isoliergläser, sowie für solche mit Draht- und Drahtornamentglas.
Ist bereits vor der Ausführung einer Verglasung bekannt, dass durch Teilbeschattung starke thermische Belastungen der vorgesehenen Gläser erzeugt werden, so empfehlen wir zur Herabsetzung des Bruchrisikos im Einzelfall die Verwendung von Einscheibensicherheitsglas (ESG) zu prüfen.
Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass, wenn möglich, die Gläser, die direkt besonnt werden, schattenfrei gehalten oder ganz beschattet werden. Außerdem ist eine ausreichende, unbehinderte Hinterlüftung raumseitig sicherzustellen. Wärmestau in Folge unzureichender Hinterlüftung kann die Isolierglasscheiben, genauso wie Teilbeschattung, im Randbereich thermisch aufladen und es kann zu Glasbruch kommen.
Dasselbe gilt für das nachträgliche Aufbringen von Folien und Farben.
Reklamtionen diesbezüglich sind ausgeschlossen.

Hinweis zu UV-beständigem Randverbund:

Bei Isolierglasscheiben mit einem UV-beständigen Randverbund ist darauf zu achten, dass nur abgestimmte Silikone eingesetzt werden. Diese nennen wir Ihnen auf Anfrage gerne.
Die Verglasungsrichtlinien sind einzuhalten. Für nicht sachgemäße Anwendung übernehmen wir keine Haftung.
Bitte beachten Sie, dass ein UV-beständiger Randverbund eine erhöhte Gasdurchlässigkeit besitzt, woraus folgt, dass Isolierglasscheiben mit einem solchen Randverbund ohne eine Gasfüllung gefertigt werden. Dadurch kommt es zu einer Ug-Wert-Verschlechterung um ca. 0,3 W/m²K.

Bei geneigten, bzw. waagerechten Verglasungen, sogenannten Schrägverglasungen, wie z. B. Dachverglasungen, verschlechtert sich der Ug-Wert aus physikalischen Gründen. Die Verschlechterung ist abhängig vom Einbauwinkel und kann bis zu ca. 0,6 W/m²K betragen.

Bitte beachten Sie, dass sich sämtliche Gläser ausdrücklich ohne eine statische Prüfung verstehen!

Hinweis zu aus Weißglas bestehendem Isolierglas:

Bei Isolierglas, bestehend aus Weißglas, sind aufgrund der gewünscht hohen visuellen Transparenz der Verglasung bereits kleinste Glas-, bzw. Beschichtungsfehler deutlich zu erkennen. Diese sind aus produktionstechnischen Gründen nicht zu verhindern und stellen somit ausdrücklich keinen Reklamationsgrund dar.

Peter Odenkirchen GmbH

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